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FAKT AG Sommerempfang – Ein großer Erfolg

Vor rund 300 Gästen aus der Finanz-, Energie- und Immobilienwelt präsentierte die FAKT AG am 29. Juni 2017 im Essener RUHRTURM ihren Jahresbericht 2016/2017: Rückblick - Einblick - Ausblick. Der Vorstandsvorsitzende, Prof. em. Hubert Schulte-Kemper, zog einen Bogen mit Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre sowie einen Ausblick auf die kommenden fünf Jahre.

In den ersten fünf Jahren sind die großen Entscheidungen, beispielsweise für das Ruhrgas-Gebäude, für den FAKT Tower (ehem. Thyssen-Krupp-Hochhaus), für den Ankauf des Einkaufszentrums Marler Stern, für die Entwicklung des Bebauungsplanes des Wohnungsbauprojektes Hülser Waldpark (ehem. Jahnstadion) und für die Beteiligung an der früheren Schlecker-Zentrale in Ehingen, dem heutigen Businesspark Ehingen Donau (BED), getroffen worden.

 „Unser gesamtes Development-Volumen, welches wir vertraglich gesichert haben, liegt derzeit bei 800 Mio. Euro“, so Schulte-Kemper. In den nächsten fünf Jahren wird der  Immobilienbestand auf 500 Mio. Euro aufgebaut – davon sind bis jetzt 150 Mio. Euro abgesichert. Das Development-Volumen in den kommenden fünf Jahren soll bei 1 Mrd. Euro liegen. Bevorzugt wird weiterhin die Revitalisierung von Gebäuden, die eine wichtige Rolle im Ruhrgebiet gespielt haben.

Im zweiten größeren Vortrag wurde die Entwicklung im Gewächshausbereich präsentiert. Hier will die FAKT AG mit ihrer Tochtergesellschaft, GAP Gesunde Agrarprodukte GmbH, erreichen, dass die Umsetzung der regionalen Produkte durch moderne Gewächshäuser in Verbindung mit kostengünstigen Energiequellen in den nächsten fünf Jahren erreicht wird.

Der Auf- und Ausbau der Public Finance AG, mit den Produkten Kommunaldarlehen, Kommunalberatung Contracting und Infrastrukturlösungen, ist ein weiterer Schwerpunkt der FAKT AG. Sie wird mit diesem Unternehmen am 1. Juli 2017 an den Markt gehen. „Wir wollen“, so Schulte-Kemper, „ab dem nächsten Jahr ein jährliches Neugeschäft im Kommunaldarlehensbereich in Höhe von 1 Mrd. Euro erreichen. Ein weiteres Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren eine eigenständige Emissionsfähigkeit für den öffentlichen Sektor zu organisieren.

Im Bereich der Finanzierungen ist, auf fünf Jahre rückblickend, eine gute Entwicklung erreicht worden. Die Attraktivität der FAKT-Unternehmensgruppe hat in den letzten sechs Monaten weiter an Bedeutung zugenommen, so dass die Anzahl der Finanzierungspartner sich deutlich erhöht hat. Ebenfalls erhöht hat sich die Anzahl der Development-Partner.

Die in Gründung befindliche FAKT International AG geht ebenfalls kurzfristig an den Markt, insbesondere in den chinesischen. Die regionalen Schwerpunkte sind Changzhou und Shanghai. Mit den beiden Städten ist auch das Land NRW partnerschaftlich verbunden, ebenfalls die Stadt Essen. Die FAKT International AG möchte in den Projekten Stadtentwicklung, Thermen und gesunde Agrarprodukte aktiv werden. Hierfür werden mit der Gründung einer deutsch-chinesischen Gesellschaft die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Die FAKT International AG wird auch Opportunitäten, die sich auf den westeuropäischen Markt erschließen, prüfen.

„Insgesamt“, so der Unternehmensgründer Schulte-Kemper, „werden wir die FAKT- Unternehmensgruppe so strukturieren, dass die FAKT AG eine Holding darstellt.“ Innerhalb dieser wird es Beteiligungen geben, die in drei Gruppen eingeteilt sind:

  • Beteiligung der Gesellschaften unter 50 %, wozu die drei großen Blöcke FLORENGY AG (ehem. FAKT Energy AG), Public Finance AG und GAP Gesunde Agrarprodukte GmbH gehören, die noch im Laufe dieses Jahres im Rahmen eines Management-by-Out-Verfahrens so strukturiert werden, dass nur noch 49 % bei der FAKT AG bleiben und 51 % bei bisherigen Vorständen der FAKT AG, die diese Unternehmen dann in ihrer Verantwortung als MBO weiterführen.
  • Gesellschaften, die mit mehr als 50 % bereits bei der FAKT AG sind und weitere Aktionäre haben.
  • Gesellschaften, die mit einer 100 %igen Beteiligung bei der FAKT AG sind.

 „Wir werden auch künftig“, so Norbert Boddenberg, Mitglied des Vorstandes der FAKT AG, „eine Reihe von Projektgesellschaften haben, weil nur so die Finanzierung, die Projektsteuerung und das Projektcontrolling transparent dargestellt werden können.“

Hans-Peter Floren, Mitglied des Vorstandes der FAKT AG, verwies darauf, dass moderne Gewächshäuser für die ganzjährige Produktion von gesunden Agrarprodukten nicht nur in Deutschland angegangen werden, sondern auch in Ungarn und in Österreich. „Es gibt eine Vereinbarung mit einem österreichischen Gartenbauunternehmer, die eine gute Plattform für Projektentwicklungen in Ungarn, Österreich und Deutschland geschaffen hat.“ Floren wies auch darauf hin, dass die FLORENGY AG  (ehem. FAKT Energy AG) in Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Patentinhaber die Markteinführung eines sauberen Diesel-Kraftstoffes voran treiben will und in den nächsten Wochen entsprechende Tests durchführen lassen wird.  

Durch die große Flexibilität der einzelnen FAKT-Gesellschaften ist es der FAKT-Gruppe möglich, auch opportunistische Aktivitäten zu entwickeln. In den Segmenten Immobilien, Energie und Kapitalmarkt, die ständig in der Weiterentwicklung sind,  werden regelmäßig unterschiedliche Marktpartner mit hinzugenommen, um die     Synergieeffekte, beispielsweise mit Bauunternehmen, mit Projektentwicklern oder mit Energieunternehmen, so zu gestalten, dass es nicht zur Bildung zusätzlicher technischer Einheiten bei der FAKT AG kommt, sondern dass die technische Abarbeitung jeweils beim Beteiligungspartner liegt.

Pressekontakt : Susanne Münch, presse@fakt-ag.com, Telefon: +49 (0)201 17003 432