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FAKT-Gruppe geht mit Public Finance AG in die Kommunalfinanzierung und -beratung

Die Entwicklung des Kommunaldarlehensgeschäftes ist dadurch gekennzeichnet, dass immer weniger Anbieter zur Verfügung stehen; die Einführung von Basel III mit einer erhöhten Eigenkapitalunterlegung bei den Kreditinstituten wird zur Folge haben, dass sich die Zahl der Anbieter weiter reduziert. Die FAKT-Gruppe möchte diesem Trend entgegenwirken und geht daher mit der Public Finance AG an den Markt.

Die weiterhin angespannte Haushaltslage in vielen deutschen Kommunen, die Herausforderungen durch die Implementierung des NKF (Neues kommunales Finanzmanagement) und die zunehmende Regulierung von klassischen Kommunalkreditfinanzierern führen dazu, dass Kommunen mitunter mit Finanzierungsengpässen im Bereich des klassischen Kredits konfrontiert sind.  

Mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, u. a. der M.M. Warburg & Co. KGaA und der MAGRAL AG aus München, wird die Public Finance AG ein Beratungs- und Produktspektrum anbieten, das den Kommunen mit Know-how und konkreten Realisierungsvorschlägen zur Verfügung steht.

 "Wir sind uns sicher, dass unser Geschäftsmodell eine gute Entwicklung nehmen wird und werden dies, insbesondere unter Einbindung neuer Technologien und kommunaler Marktprodukte, inklusive des professionellen FAKT-Netzwerkes und der hervorragenden NKF-Kompetenzen, konsequent umsetzen können“, so Christoph Schulte-Kemper, der für den 1. Juli 2017 neu bestellte Sprecher des Vorstandes der Public Finance AG.

Mit der Gründung der Public Finance AG verfolgt die FAKT-Gruppe das Ziel, im Bereich kommunaler Finanzierungs- und Infrastrukturlösungen in diesem Jahr mit den ersten Transaktionen die umfangreichen Vorbereitungen der vergangenen Jahre zu diesem Thema in einen erfolgreichen Markteintritt zu überführen.

Die Finanzexperten der FAKT AG sehen sich aufgrund ihres Know-hows im kommunalen Bereich Zuhause und stehen seit längerem u. a. mit dem Deutschen Städtetag in unmittelbarem Kontakt.

Im Bereich der Infrastrukturlösungen werden Kommunen bei innovativen Projekten, wie Bio-Masse-Anlagen oder LED-Straßenbeleuchtung, mit integrierten Lösungsansätzen von der Konzeption bis hin zur Umsetzung und Finanzierung gemeinsam mit den Technologiepartnern der Public Finance AG unterstützt. Diese Lösungen können einen erheblichen Beitrag zur Entlastung der kommunalen Haushalte leisten.

Die Public Finance AG ist eine 100-prozentige Tochter der FAKT AG und ihr steht mit ihrem Netzwerk und ihren Experten der Unternehmensgruppe große und erfahrene Kompetenz zur Seite.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus Christoph Schulte-Kemper (Vorstandssprecher) und den Bereichsvorständen der FAKT AG, Stephan Künzer und Dr. Nikolai Ulrich.   

Im Aufsichtsrat der neuen Gesellschaft werden u. a. die Vorstandsmitglieder der FAKT AG, Norbert Boddenberg und Hans-Peter Floren, sowie die Aufsichtsratsmitglieder der FAKT AG, Prof. Dr. Jürgen Gramke und Dr. Martin Grimm, sowie Harald Zenke (früherer Sprecher der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank) und Norbert Bude (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach) mitwirken.

Prof. em. Hubert Schulte-Kemper, mit seiner kommunalen, als auch Kapitalmarktkompetenz, und Ernst Gerlach, u. a. in seiner Funktion als ehemaliger Vorstand der NRW Förderbank, haben in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle als Generalbevollmächtigte übernommen.

Mitinitiator und Vorsitzender des Vorstandes der FAKT AG, Hubert Schulte-Kemper, erklärt, „mein persönlicher Traum besteht darin, unter Mitwirkung der Public Finance AG eines Tages über die Deckungsstockfähigkeit einen öffentlichen Pfandbrief als Refinanzierungsinstrument zu generieren“.

Sitz der Public Finance AG ist der RUHRTURM in Essen.

Pressekontakt : Susanne Münch, presse@fakt-ag.com, Telefon: +49 (0)201 17003 432